Mobile Ads Trends 2017

Mobile Ads Trends 2017

Mobile Ads Trends für 2017

Das Jahr 2017 bringt für Werbetreibende noch mehr Mobile Ads Werbeflächen und durch die wachsende Komplexität auch neue Herausforderungen für alle Marktteilnehmer. Experten sehen mehr Möglichkeiten für Anzeigenplatzierungen innerhalb von mobilen Apps und mobilen Messaging-Programmen, aber auch gefälschten Anzeigen-Traffic, die von Bots generiert werden und somit weiterhin das Werbebudget verfälschen und das Vertrauen in die digitale Werbung beschädigen. Hier sind die Top-Trends für die digitale Werbelandschaft im Jahr 2017:

Bots folgen dem Geld

Mobile Werbung zieht mehr und mehr Budgets und mehr Werbebots an. Über 59,5 % der Netto-Anzeigenerlöse von Google werden in diesem Jahr von mobilen Internet-Anzeigen stammen. Im Jahr 2015 waren es etwa 45,8 %. Bis 2018 werden fast drei Viertel der Google Werbeeinnahmen weltweit von mobilen Anzeigenplatzierungen dominiert. Der dynamische Anstieg im mobilen Traffic wird jedoch auch mehr Raum für gefälschte Impressions und Klicks mit sich bringen. Als Ergebnis wird der mobile Anzeigenbetrug im Jahr 2017 zunehmen.

Monetarisierung von Messaging-Apps

Facebooks Mobile Messenger, WhatsApp und WeChat sind der Beweis dafür, dass es einen kontinuierlichen und wachsenden Wunsch der Verbraucher gibt, sich direkt außerhalb von öffentlichen sozialen Netzwerken zu verständigen. Dies ist also wohl der letzte Werbekanal den Social Media mit sich bringt, sodass wir im nächsten Jahr neue Möglichkeiten für bezahlte Anzeigen auf Messaging-Apps erwarten können.

Zusammenarbeit zur Verhinderung von Anzeigenbetrug

Wenn man sich von den Prüfwerkzeugen entfernt, die sich darum bemühen Betrug zu ermitteln und stillzulegen, wird es mehr Initiativen benötigen um herauszufinden was funktioniert und was nicht. Deshalb ist es wichtig, dass Werbetreibende und Traffic-Quellen zusammenarbeiten, um eben diesen Traffic zu säubern statt diesen zu blockieren. Durch die Ermittlung spezifischer Impressionen, Kategorisierung der Probleme und die Bereitstellung von umsetzbaren Daten in Echtzeit, können Publisher und Vermittler zusammenarbeiten, um Teil der Lösung zu sein und nicht als Teil des Problems dargestellt zu werden.

Attacken von Ad Bots

Bots die gefälschte Klicks und Ansichten erstellen können auch Kreditkarten-Daten stehlen. Werkzeuge die verwendet werden um Werbung zu schützen, ähneln nun immer mehr Systemen die bei der Bekämpfung von Hacker-Angriffen auf Finanzinstitute im Einsatz sind. Die Welten von Internet-Security und Anti-Ad-Betrug werden in Zukunft immer mehr technisch sich ähnelnde Systeme anwenden, um diese Bots zu erkennen.

Konsumenten lehnen Online-Anzeigen ab

Daten deuten darauf hin, dass Online-Werbung Verbrauchern nicht gut aufgenommen wird. Von den 3.200 Internetnutzern, die in einer aktuellen Studie befragt wurden, sagten 92 %, dass sie über einen Anzeigenblocker nachdenken würden, und 62 % sagten, dass sie durch Pre-Roll-Anzeigen verärgert seien.

2017 liegt der Fokus auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, um mehr unterhaltsame und weniger aufdringliche Werbeformate zu verwenden, um so die Entfremdung der User weiter zu vermeiden.

Anzeigenblocker als wachsende Sorge

laut Adobe verwenden 28 %  der Internetnutzer Anzeigenblocker. Das sind schlechte Nachrichten für Vermarkter, Werbetreibende und Publisher, die Geld verlieren wenn Browser verhindern, dass Anzeigen veröffentlicht werden. Laut Experten haben im ersten Quartal 2016, mehr als 200 Millionen Internet-Nutzer Anzeigenblocker im Einsatz. Große Netzwerke wie Google und Facebook werden die Mobilfunkbetreiber unter Druck setzen, um keine Anzeigen zu blockieren. Einige Mobilfunknetze haben sich aufgrund ihres Einflusses bereits von der Anzeigenblockierung zurückgezogen.

Advertorials werden weiter zunehmen

Als Resultat der oben genannten Punkte werden immer mehr redaktionelle Inhalte für Werbezwecke verwendet. Viele Medien haben diesen Trend erkannt und bieten immer mehr Formate in diese Richtung ihren Kunden an. Natürlich bedeuten Advertorials auch wesentlich mehr Aufwand in der Produktion, diesen sollte man jedoch eingehen um nicht den Anschluß zu verlieren. Logischerweise können nicht alle Medien Advertorials anbieten und sind somit auf andere Werbeformen angewiesen. Hier ist die Kreativität der Agenturen gefragt um diese Lücke zu schließen.

Ich freue mich auf eure positiven oder auch negativen Beispiele und eure Meinung zur weiteren Entwicklung von Mobile Ads.

 

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.